Notdienst Berlin e.V.

Ausstellungseröffnung Photovoice

Verfasst am 10.04.2015

Am 1. April 2015 lud der Frauentreff Olga zur Ausstellungseröffnung in das Rathaus Tiergarten. Zu sehen sind dort nun die Ergebnisse unseres Photovoice-Projektes.  Ausgestattet  mit einer Kamera fotografierten von Januar bis Oktober des vergangenen Jahres  14  Sexarbeiterinnen aus fünf Nationen ihr Leben und ihre Arbeit auf der Kurfürstenstraße.   Neben den vielen beeindruckenden Fotos gab es für die  zahlreichen Ausstellungsbesucher auch noch einen weiteren Grund gemeinsam zu feiern: 10 Jahre Sprachmittlerinnen-Projekt im Frauentreff Olga.

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Neues vom Halbmarathon

Verfasst am 02.04.2015

Auch in diesem Jahr war der Notdienst wieder mit dabei… beim  35. Berliner Halbmarathon am 29. März 2015. Mehr als  32.000 Läufer starteten bei schönstem Nieselregen, aber wer braucht schon Sonne, wenn es doch um die persönliche Bestzeit auf 21,0975 Kilometern quer durch Berlin geht. Unsere Kollegin Jessica Reichelt finishte als Debütantin in sagenhaften 02:01:45h , Antje Matthiesen und Angelika Horn als „alte Hasen“ mit 01:43:42h und 02:19:36h.
Chapeau und herzlichen Glückwunsch!

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Medizinische Angebote für die Krisenwohnung

Verfasst am 24.03.2015

Die Krisenwohnung des Drogennotdienstes ist seit über 30 Jahren ein fester Bestandteil des Berliner Drogenhilfesystems. In der Übernachtungswohnung werden obdachlose Drogenabhängige aufgenommen, die aufgrund akuter Problemlagen, vor allem nach einem Therapieabbruch, schnelle Hilfen benötigen. Die Suizidgefährdung ist in derartigen Krisensituationen sehr hoch. Der überwiegende Teil der Klienten ist körperlich und sozial verelendet. Jährlich nutzen etwa 450 Drogenabhängige mit mehr als 6.000 Übernachtungen das Angebot.

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Position zum Prostituiertenschutzgesetz

Verfasst am 19.03.2015

Der Frauentreff Olga kann auf eine beinahe 30jährige Erfahrung in der Arbeit mit drogenabhängigen Frauen und Sexarbeiterinnen zurückblicken. Wir erleben Frauen und Trans*frauen in äußerst unterschiedlichen Lebenssituationen und –kontexten, jene, die  freiwillig und selbstbestimmt arbeiten, aber auch jene, die unter Zwang und teils massiver Gewaltausübung zur Sexarbeit gezwungen werden.

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Frau Nolle gibt Beschäftigung

Verfasst am 19.03.2015

Ein Viertel der Menschen mit Suchtproblemen, die bei uns im Notdienst betreut werden, sind Frauen. Die überwiegende Mehrheit von ihnen erhält Leistungen nach SGB II. Doch bislang war und ist diese Zielgruppe in unserem Beschäftigungsprojekt die werkstatt stark unterrepräsentiert. Dieses Problem war uns natürlich schon länger bewusst  und so hat der Notdienst bereits 2013 einen Antrag auf eine Stelle aus dem Fraueninfrastrukturprogramm gestellt, um zukünftig speziell Frauen darin zu stärken, das Thema Arbeit / Beschäftigung / Tagesstruktur in einem höheren Maße anzunehmen. Der Antrag wurde ab dem 1. Januar 2014 für einen Zeitraum von vier Jahren bewilligt. Ziel ist die Wiedereingliederung der Frauen in Beschäftigungsmaßnahmen und/oder in den Arbeitsmarkt sowie ihre Stabilisierung am Arbeitsplatz. In der Nollendorfstrasse 38 hat das Projekt seit Januar 2015 seine neue Adresse.

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Fotos von der Kurfürstenstraße

Verfasst am 13.03.2015

Der Frauentreff Olga ist ein Kontaktladen für drogenabhängige und sich prostituierende Frauen und Transfrauen direkt an der Kurfürstenstraße, dem „Drogenstrich“ von Berlin. Die Angebote orientieren sich an den spezifischen Lebensbedingungen der Frauen/ Transgender, die geprägt sind von Prostitution, Obdachlosigkeit, Gewalterfahrungen sowie einer schlechten psychischen und physischen Verfassung. Auch die Frage der Migration und Integration der Frauen (70% kommen aus Osteuropa) spielt zunehmend eine zentrale Rolle.

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Knapp daneben beim Clara-Zetkin-Preis

Verfasst am 10.03.2015

Am 06.März 2015 fand zum fünften Mal die Verleihung des Clara-Zetkin-Frauenpreises der Partei Die Linken statt. Mit diesem Preis werden Projekte ausgezeichnet, die sich um die Belange von Frauen kümmern und z.B.  deren Lebensbedingungen verbessern. 

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Neues aus dem Olga

Verfasst am 24.10.2014

Am 22. Oktober 2014 war es wieder soweit – unser Frauentreff Olga lud bereits zum dritten Mal zu der Veranstaltung „Neues aus dem Olga“. Die Gäste kamen reichlich, ob Bundestagsabgeordnete, Polizei, Jobcenter oder Senatsverwaltung … das Interesse an den aktuellen Entwicklungen rund um die Kurfürstenstraße war groß. Das Prostitutionsänderungsgesetz, die Drogengefährdung und medizinische Versorgung, die Vielfalt der Herkunftsländer  der Frauen, aber auch die Grenzen der Hilfen waren nur einige Stichworte.
Stolz (und das zu  Recht!) stellten die Mitarbeiter ihr Projekt Photovoice vor. Von Januar bis Oktober 2014 hatten 14 Frauen aus fünf Nationen mitgewirkt – bewaffnet mit einer Kamera haben sie ihren Alltag fotografiert und über ihre Arbeit, ihre Heimat und ihre Träume gesprochen. Herausgekommen sind authentische und bewegende Momentaufnahmen aus dem Kiez rund um die Kurfürstenstraße.    
Die Fotos und Texte sind derzeit in den Räumlichkeiten des Olga ausgestellt, eine Wanderausstellung ist in Planung. 

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Kooperation mit Bravo

Verfasst am 12.09.2014

Auch wenn die meisten unserer Mitarbeiter und unserer älteren Klienten die neueste Ausgabe der Bravo wohl schon seit vielen Jahren nicht mehr wöchentlich herbei sehnen, unsere junge Zielgruppe liest das Jugendmagazin um so fleißiger.

Um so schöner, dass wir nun die Möglichkeit hatten unsere Klienten und unsere Angebote in einer mehrwöchigen Reihe dort vorzustellen.

Die Interviews zu Cannabis, Heroin, Hallozinogenen und Kokain sind bereits in den letzten Wochen erschienen und zeigen nicht nur eindrücklich, wohin die Sucht führen kann, sondern auch welche Hilfeangebote der Notdienst Berlin e.V. seinen jungen Klienten bietet.  

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Spendable Sparkasse

Verfasst am 12.09.2014

In der Geschäftsstelle freuen wir uns immer über die doch zahlreichen Besucher und am 16. Juni 2014 war die Freude ganz besonders groß. Der Sparkassenleiter der Filiale am Nollendorfplatz, Herr Gent, hatte unter seinem Arm einen dicken Scheck. 7500€ zweckgebunden für den zweiten Teil unserer Drogennotdienst-Plakataktion. Von Anfang September bis Ende November werden 500 Plakate bzw. „U-Bahnseitenstreifen“ durch Berlin fahren und für unseren neuen Standort werben.
Ziel ist es, möglichst viele Berliner über einen kurzen Zeitraum mit dieser Kampagne zu erreichen. Zielgruppe sind nicht nur Menschen mit bereits vorhandenen Drogenproblemen, die täglich im Berliner U-Bahnnetz unterwegs sind, sondern auch Eltern, Lehrer und andere Bezugspersonen sowie Multiplikatoren, die über diese Kampagne den Weg in die Drogenberatungsstelle finden sollen.
Der Zeitraum September-November wurde ganz bewusst gewählt, da davon auszugehen ist, dass viele Menschen witterungsbedingt auf öffentliche Verkehrsmittel zu greifen werden und auch die Urlaubs- und Ferienzeit bereits vorbei ist.
Wie viele Menschen wir mit unserer Kampagne letztendlich erreichen werden, wird während der Kampagne evaluiert und kann  abschließend erst nach Beendigung vollständig ausgewertet werden.

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