Notdienst Berlin e.V.

Isabels Erfahrungen in der tageswerkstatt

Im Rahmen meiner Weiterbildung zur Heilpraktikerin f√ľr Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Musiktherapie hatte ich das gro√üe Gl√ľck, in der tageswerkstatt ein zweiw√∂chiges Praktikum absolvieren zu d√ľrfen.¬†Da meine praktischen Berufserfahrungen aus den Bereichen des Klavierbaus und der Tontechnik stammen, suchte ich nach einer Schnittstelle zwischen Ergo- und Musiktherapie und nach einer Gelegenheit, mit Menschen einfache Musikinstrumente zu bauen.

Diese Gelegenheit fand ich in Kooperation mit der Ergotherapeutin der Kreativwerkstatt, die mir innerhalb ihres Arbeitsbereiches einen sehr sch√∂nen, offenen und wohlwollenden Raum f√ľr meine Ideen gab. Durch den Bau dieser Instrumente konnte bei den Teilnehmenden die M√∂glichkeit entstehen, eigene Ressourcen zu (re)aktivieren, das eigene Selbstbewusstsein zu st√§rken sowie die heilende und entspannende Wirkung von selbst erzeugten Kl√§ngen zu erleben. Ber√ľhrungs√§ngste mit Musikinstrumenten konnten durch das eigene Herstellen abgebaut werden. Gegen Ende, als die meisten Klient*innen ihre Instrumente fertig gestellt hatten, haben wir sogar noch einige musikalische Experimente darauf gemacht und die Musik mit Tonabnehmer und Gitarrenverst√§rker laut h√∂rbar gemacht.

Da es in der tageswerkstatt sowohl den sehr sch√∂n ausgestatteten Kreativbereich mit viel Platz und Licht und auch eine sehr gut funktionierende Holzwerkstatt mit Material und Werkzeug und guter Anleitung gibt, waren die Bedingungen f√ľr das Projekt optimal. Ich hatte von allen Seiten her Menschen, die ich ansprechen konnte und die mich mit ihren Erfahrungen und in der praktischen Umsetzung unterst√ľtzten. Das Baumaterial wurde von der Einrichtung finanziert.

Obwohl ich nicht aus dem f√ľr Praktikant*innen typischen Bereich der sozialen Arbeit herkam, wurde mir viel Vertrauen im selbst√§ndigen Umgang mit den Klient*innen entgegengebracht. Bevor der Instrumentenbau begann, an dem insgesamt zehn Klient*innen teilnahmen, durfte ich im Bereich der Kreativwerkstatt bei der Ergotherapeutin w√§hrend der Herstellung von Acrylbildern hospitieren und mitmachen. Das erleichterte mir den Zugang zu den Menschen dort und machte mir au√üerdem viel Freude. Danke auch f√ľr die Erlaubnis der t√§glichen Teilnahme an ganz wunderbaren Mittagessen.

Ich bin den Menschen und der Einrichtung sehr dankbar f√ľr das entgegengebrachte Vertrauen und f√ľr die M√∂glichkeit, eigene Ideen und Zug√§nge zur Praxis der Musiktherapie auszuprobieren. Danke auch an die Klient*innen, die sehr motiviert mitgearbeitet haben und somit zu der gemeinsamen guten Erfahrung viel beigetragen haben. Ich bin durch sie sensibilisiert worden f√ľr ihre spezifischen Herausforderungen und Lebensrealit√§ten.

Julias Erfahrungen in der Alkohol- und Medikamentenberatungsstelle 

Im Rahmen meines Studiums der Sozialen Arbeit absolvierte ich ein Praktikum in der Alkohol- und Medikamentenberatungsstelle Tempelhof-Schöneberg. Ich wurde am ersten Tag sehr herzlich in das Team aufgenommen und hatte direkt die Möglichkeit, bei den Beratungsgesprächen zu hospitieren.

In der Anfangszeit nahmen die Mitarbeiter*innen der Beratungsstelle sich sehr viel Zeit, mich an die Aufgaben heranzuf√ľhren und meine Fragen zu beantworten. Mit der Zeit wurden mir zunehmend mehr eigenst√§ndige Aufgaben vom Schreiben von Sozialberichten √ľber das Leiten von Modulen in Gruppen bis hin zum F√ľhren eigener Beratungsgespr√§che mit Klient*innen √ľbertragen. Durch die vieleitigen Aufgaben f√ľhlte ich mich oft auf's Neue gefordert, da ich in den Mitarbeiter*innen jedoch stets¬†kompetente Ansprechpartner*innen bei Fragen oder Unsicherheiten hatte, f√ľhlte ich mich nie √ľberfordert. Die Mitarbeiter*innen nahmen sich w√§hrend meines Praktikums stets viel Zeit f√ľr die Vor- und Nachbereitung der Beratungsgespr√§che mit mir, was mir half, Hintergr√ľnde und Zusammenh√§nge zu verstehen.

Ich hatte das Gl√ľck, viele Freiheiten zu haben und selbst entscheiden zu k√∂nnen, ob ich meine Praktikumstage mit dem Hospitieren in Beratungen, Gruppen etc. verbringe oder andere Aufgaben mache. Dadurch konnte ich das Praktikum meinen Interessen entsprechend gestalten und so den gr√∂√üten Lernerfolg f√ľr mich pers√∂nlich erzielen.

Durch Hospitationen in anderen Einrichtungen des Notdienstes, hatte ich die Möglichkeit, den Verein und seine Aufgabengebiete besser kennenzulernen.

Im Team herrschte stets eine herzliche Atmosph√§re und ich f√ľhlte mich √ľber die gesamte Praktilumszeit als vollwertiges Mitglied.

Insgesamt hat mir das Praktikum sehr viel Freude bereitet und ich habe sehr viel f√ľr meine berufliche Zukunft gelernt. Nach der Zeit in der Alkohol- und Medikamentenberatungsstelle kann ich mir sehr gut vorstellen, nach meinem Studium im Suchtbereich zu arbeiten.

Franziskas Erfahrungen im Drogennotdienst

Im Rahmen meines BA Studiums Soziale Arbeit absolvierte ich mein Praxissemester beim Notdienst Berlin e.V. in Tempelhof-Sch√∂neberg beim Drogennotdienst (DND). Vom ersten Tag an wurde ich eingebunden und Arbeitsabl√§ufe wurden mir ausf√ľhrlich erkl√§rt. Das Team hatte immer ein offenes Ohr und ich konnte jederzeit jeden fragen. Man merkte sofort, dass hier ein gutes Arbeitsklima herrscht und dass alle an einem Strang ziehen. Dies wirkte sich auch auf mich aus und ich f√ľhlte mich die gesamte Praktikumszeit sehr wohl und gleichgestellt mit den Hauptamtlichen. Selten habe ich mich so wohl gef√ľhlt und wertgesch√§tzt in einem Arbeitsverh√§ltnis.

Zu Beginn des Praktikums wurde ich langsam an die Aufgaben in einer Drogenberatungsstelle herangef√ľhrt. Von einfachen Empfangsdiensten steigerte sich die Zust√§ndigkeit hin bis zur Betreuung der Telefonhotline. Dort wurden dann auch schon mal Gespr√§che gef√ľhrt, welche sehr unter die Haut gingen. Auch meine Anleiterin war immer als Ansprechpartnerin f√ľr mich zu erreichen, selbst wenn wir nicht unser w√∂chentliches ‚Äď von der Hochschule vorgeschriebenes ‚Äď AnleiterIngespr√§ch hatten. Anf√§nglich nahm ich bei Klienten-Gespr√§chen ‚Äěnur" als Hospitantin teil. Doch mit fortgeschrittener Praktikumszeit konnte ich dann eigenst√§ndig Klienten-Gespr√§che f√ľhren und au√üerdem in verschiedenen Einrichtungen des Tr√§gers hospitieren und ebenso an Fachtagen sowie Projekten teilnehmen. Mit meiner Anleiterin zusammen betreute ich, schon ziemlich am Ende meiner Praktikumszeit, einen Klienten, mit dem ich Beratungsgespr√§che f√ľhrte und f√ľr welchen wir die passende Therapie und Einrichtung heraussuchten sowie die Vermittlung dahin unterst√ľtzten.

Alles in Allem war f√ľr mich die Zeit beim DND eine sehr sch√∂ne und vor allem auch lehrreiche Zeit. Ich konnte sehr viel √ľber das Handlungsfeld Sucht erfahren und f√ľhle mich nun gut vorbereitet um in diesem Bereich zu arbeiten.

Sebastian`s Erfahrung im Drogennotdienst

Knapp sechs Monate Praktikum habe ich im Drogennotdienst im Rahmen des Studiengangs Soziale Arbeit absolviert. Da ich w√§hrend meiner Berufsausbildung als Erzieher bereits einige Praktika durchgef√ľhrt habe, hatte ich bereits Erfahrung mit verschieden Praktikumsstellen. Ich wurde im Drogennotdienst freundlich empfangen und sehr schnell in das Team integriert. Besonders positiv bewerte ich den strukturierten Umgang mit den Praktikant_Innen. Einarbeitungen in verschiedene Bereiche zum Thema Suchthilfe haben mir geholfen, die Arbeit zu verstehen und gaben mir die n√∂tige Sicherheit schnell selbstst√§ndig Aufgaben zu √ľbernehmen. Nebenbei habe ich dadurch auch gleich alle Kolleg_Innen kennen gelernt.

Auch die Zusammenarbeit mit meiner Anleiter_In war gut organisiert und ich hatte jederzeit eine_n Ansprechpartner_In f√ľr alle Fragen und Unsicherheiten. Doch auch alle anderen Kolleg_Innen hatten immer ein offenes Ohr f√ľr mich. In der Arbeit mit den Klient_Innen wurde mir vom Team viel Vertrauen entgegen gebracht. Ich hatte gleich das Gef√ľhl ein vollwertiges Mitglied im Team des Drogennotdienstes zu sein.

W√§hrend meiner Zeit beim Drogennotdienst habe ich eine Reihe von anderen Einrichtungen der Suchthilfe besucht. Diese Hospitationen bei Einrichtungen vom DND und anderen Tr√§gern wurden vom Team unterst√ľtzt und waren eine gro√üe Bereicherung f√ľr mich. Ich habe durch das Praktikum ein neues Selbstvertrauen im Umgang mit Klient_Innen erhalten und f√ľhle mich nun in der Lage nach dem Studien eine Stelle im Bereich Sucht als Sozialarbeiter_In antreten zu k√∂nnen.

Jana¬īs Erfahrungen in der A.I.D. Kreuzberg

In meinem Praktikum in der A.I.D. Kreuzberg konnte ich einen spannenden Einblick in die psychosoziale Betreuung im Suchtbereich gewinnen, in dem mich das Team wie auch die KlientInnen am Alltagsgeschehen der Einrichtung teilhaben liessen. Zentral war die Orientierung an den individuellen Bed√ľrfnissen und Problemlagen der KlientInnen, was von den SozialarbeiterInnen ein breites Fachwissen in verschiedensten Bereichen erforderte und mich dabei in den umfassenden Kompetenzbereich sozialarbeiterischen Handelns einf√ľhrte. F√ľr mich war der Austausch mit meinen Teamkolleginnen sehr bereichernd und motivierend und ich w√ľrde die Praxisstelle auf jeden Fall weiterempfehlen.¬†

Ich hatte eine sehr gute Zeit in Berlin und merke, wie wertvoll praktische Erfahrungen sind, um die theoretischen Inhalte meines Studiums besser zu verstehen und nachvollziehen zu können.

Maria¬īs Erfahrungen im Drogennotdienst

Im Rahmen meines Bachelors der Sozialen Arbeit absolvierte ich ein sechsmonatiges Praktikum im Drogennotdienst, einer etablierten Beratungsstelle im Berliner Suchthilfesystem. Während dieser Zeit hatte ich die Möglichkeit, die Arbeitsweise einer niedrigschwelligen Suchtberatungsstelle mit differenzierten Angeboten kennen zu lernen. Durch die vielfältigen Klienten (z.B. Jugendliche, Erwachsene, Obdachlose) und die Hospitation bei den unterschiedlichen Kollegen erlebte ich verschiedene Arbeitsweisen und konnte mir dadurch ein umfassendes Bild machen.

Als Praktikantin war es mir m√∂glich, unter kontinuierlicher Begleitung auch eigene praktische Erfahrungen zu sammeln. Hierzu geh√∂rten u.a. der Umgang mit eigenen Klienten, das Bedienen der Suchthilfehotline und administrative Aufgaben. Gerade in den ersten Wochen wurde ich intensiv eingearbeitet. Meine Kollegen hatten zudem auch in stressigen Situationen immer ein offenes Ohr f√ľr alle Arten von Fragen. Gerade als Nicht-Berlinerin hat mir dies den Einstieg enorm erleichtert. Sowieso erlebte ich durch das Team einen gro√üen R√ľckhalt, genauso wie einen wertsch√§tzenden, hilfsbereiten und freundlichen Umgang miteinander. In meinem weiteren Studium wurde mir bewusst, wie viel ich w√§hrend der sechs Monate gelernt habe. Dies betrifft z.B. die Thematik Sucht, den Aufbau des Berliner Suchthilfesystems, Entzug und Therapie, den Umgang auch mit herausfordernden Klienten, die verschiedenen Substanzen, alles zur Substitution, Aufbau und Methoden der Beratung, Suchtpr√§vention, psychische Erkrankungen und der Umgang mit Suizidalit√§t. Zudem lernte ich, mich von den teils sehr belastenden Themen der Klienten professionell abzugrenzen. Im Rahmen der kontinuierlichen, individuellen Anleitung konnte ich meine eigene Arbeit stets reflektieren und mich dadurch stark weiterentwickeln. Grunds√§tzlich wurde ich als Praktikantin immer in dem Ma√üe einbezogen, wie es meinem Tempo entsprach.

Das Praktikum im Drogennotdienst war ein wichtiger Bestandteil meines Studiums und hat mich auch pers√∂nlich weiter gebracht. Meine berufliche Zukunft sehe ich weiterhin in der Beratung ‚Äď zu dieser Entscheidung haben die sechs Monate einen gro√üen Beitrag geleistet.

Carla¬īs Erfahrungen bei Escape

Hey, ich heiße Carla und studiere an der Fachhochschule Potsdam Soziale Arbeit B.A.. Im Rahmen meines Studiums absolvierte ich das sechsmonatige Praktikum bei der Jugend- und Familienhilfe Escape.

Begleitet durch den Einarbeitungsleitfaden der Einrichtung gab es eine gut strukturierte Einarbeitungszeit. Meine festen Aufgaben lagen in der Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Jugendgruppe und der Hospitation in der Jugendsprechstunde, f√ľr die ich nach kurzer Zeit auch die Dokumentation selbstst√§ndig schreiben und die Akten anlegen durfte. Das Team hat mich sehr offen aufgenommen und ich hatte die M√∂glichkeit Beratungsgespr√§che, Fallcoachings, Hilfekonferenzen, Urinkontrollfahrten und Termine zu √Ąmtern zu begleiten. Zus√§tzlich f√ľhrte ich w√§hrend dieser Zeit eine Umfrage mit ehemaligen Klienten durch, um die Wirksamkeit der Hilfe zu pr√ľfen und die Akten anschlie√üend zu archivieren.

Einmal in der Woche hatte ich ein Wochengespr√§ch mit meiner Anleiterin, in dem ich Fragen und Unklarheiten kl√§ren und W√ľnsche √§u√üern konnte, sowie meine Arbeit reflektierte. W√§hrend des Praktikums konnte ich die Arbeit der ambulanten Jugendhilfe sowie die Suchthilfe kennenlernen und mich bez√ľglich meiner beruflichen Zukunft orientieren. Ich kann ein Praktikum in der Jugend- und Familienhilfe Escape sehr empfehlen.

Julia¬īs Erfahrungen im Drogennotdienst

Nachdem ich meinen Bachelor in Psychologie abgeschlossen hatte, wollte ich unbedingt praktische Erfahrung sammeln und einen Bereich kennenlernen √ľber dessen Arbeitsweise ich noch damals noch nichts wusste. Deshalb absolvierte ich 2013 ein f√ľnfmonatiges Praktikum beim Drogennotdienst in Tempelhof-Sch√∂neberg. In dem Zeitraum konnte ich mich in vielen verschiedenen Arbeitsbereichen wie z.B. Telefonberatung, Verwaltungsarbeit, Ausgabe und Tausch von Spritzbesteck, Vermittlung von √úbernachtungsm√∂glichkeiten, Vermittlung in Entgiftung und Therapie und dem Schreiben von Therapieantr√§gen praktisch erproben. Auch am Fr√ľhst√ľck f√ľr Substituierte und der Cannabisgruppe ‚ÄěGrasshopper‚Äú nahm ich regelm√§√üig teil. Zus√§tzlich konnte ich immer wieder in anderen Einrichtungen der Berliner Suchthilfe, wie z.B. einer Entzugsklinik und einer Langzeittherapieeirichtung hospitieren.

Die Arbeit hat mir immer gro√üen Spa√ü bereitet und ich bin sehr froh, dass mir gleich zu Beginn Aufgaben anvertraut wurden. Es hat mir sehr gefallen mich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen und eigenst√§ndig zu arbeiten. Im letzten Drittel des Praktikums durfte ich sogar eigene Klienten betreuen und in Therapie vermitteln. Kein Tag im Drogennotdienst war wie der andere, da sehr viele Klienten mit einer Vielzahl von Anliegen in der Einrichtung Hilfe suchen. Somit wurde es nie langweilig und es war immer spannende Arbeit zu tun. Die Klienten waren in der Regel immer sehr freundlich und extrem dankbar, wodurch mich das Praktikum sehr erf√ľllt hat.

Falls ich Hilfe und Unterst√ľtzung brauchte oder etwas nachbesprechen wollte, war immer eine Kollegin oder ein Kollege f√ľr mich da und hat sich Zeit f√ľr mein Anliegen genommen. Von dem Wissen und der Erfahrung des Teams konnte ich immer sehr profitieren. Im Team habe ich mich immer ernstgenommen und wertgesch√§tzt gef√ľhlt. Toll war auch, dass ich in vielen Beratungsgespr√§chen mit Klienten mit dabei sein konnte.

Das Praktikum hat mich hinsichtlich meiner beruflichen Orientierung sehr stark geprägt. Mein Ziel ist es mittlerweile im Bereich der zu Suchthilfe arbeiten, z.B. in der Drogenprävention oder in der Kurz- oder Langzeittherapie, wenn ich mein Masterstudium abgeschlossen habe.

Carmen¬īs Erfahrungen aus dem Frauentreff Olga

Im Rahmen meines Studiums zum Bachelor f√ľr Soziale Arbeit habe ich im vierten Semester mein Praktikum im Frauentreff Olga absolviert. F√ľnf Monate lang hatte ich die M√∂glichkeit einen Einblick in s√§mtliche Bereiche der Einrichtung zu bekommen. So lernte ich die niedrigschwellige Arbeit beispielsweise durch die Betreuung des Caf√©bereichs kennen, erhielt durch die psychosoziale Betreuung substituierter Klientinnen auch einen Einblick in die hochschwellige Arbeit und konnte sogar Erfahrungen im medizinischen Bereich sammeln.

Anhand der Leitlinien des Tr√§gers und des regen Austauschs mit den Kolleginnen war es mir m√∂glich √ľber den Zeitraum meine Arbeitshaltung zu pr√§gen und zu festigen. Das Praktikum hat mich nicht nur berufliche Perspektiven betreffend, sondern auch bei der Entwicklung meiner Pers√∂nlichkeit und eines professionellen Selbstbewusstseins ein gro√ües St√ľck voran gebracht.

Das Olga leistet in meinen Augen sehr gute Netzwerkarbeit und versucht bestm√∂glich s√§mtliche Bereiche der Sozialen Arbeit abzudecken. Dank der guten Zusammenarbeit der Kolleginnen, die einen sehr freundlichen und aufgeschlossenen Umgang miteinander pflegen, f√ľhlte ich mich dort sehr wohl und kann ein Praktikum im Olga jeder w√§rmstens empfehlen, die am Bereich Suchthilfe interessiert ist.

Viola¬īs Erfahrungen beim Notdienst Neuk√∂lln

Hallo! Ich bin Viola und habe mein Praktikumssemester beim Notdienst Neuk√∂lln im Bereich betreutes Wohnen absolviert. In diesen sechs Monaten hatte ich nach einer ersten Orientierungs- und Einarbeitungsphase, in der ich die Struktur des Vereins und die verschiedenen Aufgabenfelder der SozialarbeiterInnen in der psychosozialen Betreuung¬† kennen lernen konnte, zunehmend selbstst√§ndig Aufgaben √ľbernehmen k√∂nnen.

Unter anderem habe ich w√§hrend dieser Zeit Hilfepl√§ne geschrieben, KlientInnen in Urlaubsvertretung √ľbernommen, zu Beh√∂rden und √Ąmtern begleitet und verschiedene Gruppenangebote f√ľr KlientInnen begleitet und mitgestaltet und Vieles mehr. Ich habe in verschiedenen Einrichtungen inner- und au√üerhalb des Vereins hospitiert und konnte so einen guten √úberblick √ľber das Berliner Suchthilfesystem gewinnen.

Mit dem Team in der Einrichtung hatte ich stets hilfsbereite¬† AnsprechpartnerInnen, die¬† mich motivierten mich in verschiedenen Bereichen auszuprobieren und auch nicht von Unsicherheiten abschrecken zu lassen. So hatte ich ein rundum gelungenes Praktikum, das mir geholfen hat bei der Entscheidung, auch in Zukunft in diesem Bereich arbeiten zu wollen! Da zuf√§llig auch gleich eine Stelle im Team frei wurde, konnte ich diese Chance auch gleich nutzen und bin nun direkt ins Angestelltenverh√§ltnis √ľbernommen worden.

Luise¬īs Erfahrungen beim Notdienst Friedrichshain

Im Jahr 2013 habe ich mein Sch√ľlerpraktikum beim Drogennotdienst in Friedrichshain durchgef√ľhrt. F√ľr mich war es schwer einen geeigneten Praktikumsplatz zu finden, da viele Vereine nur Studierende aufnehmen. Da ich aber genau wusste in welchem Bereich ich sp√§ter arbeiten m√∂chte, war ich unglaublich erleichtert, als Frau Matthiesen mir dieses Praktikum erm√∂glicht hatte.

Als besonders positiv habe ich die angenehme Arbeitsatmosph√§re empfunden und dass ich von Beginn an als gleichwertiges Teammitglied aufgenommen wurde. Trotzdem konnte ich jederzeit Fragen stellen, die Kollegen hatten immer ein offenes Ohr und haben versucht mir Zusammenh√§nge und Hintergr√ľnde zu erkl√§ren.

Um Einblick in die verschiedensten Arbeitsfelder zu bekommen, wurden mir vielf√§ltige Aufgaben √ľbertragen, die - wie ich inzwischen feststellen konnte - teilweise sogar √ľber den √ľblichen Studienplan hinausgingen.

Vielen Dank nochmal f√ľr das tolle Praktikum!

Manuela¬īs Erfahrungen im Drogennotdienst

Als √úberbr√ľckung zu meinem Wunschstudium der Sozialen Arbeit wollte ich ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren und habe mich f√ľr den Drogennotdienst entschieden. Im Nachhinein l√§sst sich sagen, dass das genau die richtige Wahl war.

Die Aufgaben dort waren sehr abwechslungsreich und spannend. Nach einer Einarbeitungsphase, in der ich optimal auf die zuk√ľnftig anfallende Arbeit vorbereitet wurde, hatte ich die M√∂glichkeit, mich in den verschiedenen Situationen auszuprobieren, wie bspw. beim Telefondienst der bundesweiten Sucht-Hotline, der Terminverwaltung,¬† Spritzentausch, Vermittlung in √úbernachtungsm√∂glichkeiten und Erstellung von Therapieantr√§gen.¬† Bei Anliegen und Problemen standen mir die Kollegen immer beratend zur Seite. Auch bei den w√∂chentlichen Gespr√§chen mit meiner Anleiterin konnte ich die Arbeit dort reflektieren und offene Fragen kl√§ren. Die √úbernahme von Aufgaben war individuell auf meine Interessen und F√§higkeiten angepasst, so dass es nie langweilig wurde, aber auch nicht zur √úberforderung f√ľhrte. Dadurch f√ľhlte ich mich gut in das Team integriert und die Arbeit machte viel Freude. Auch hatte ich die M√∂glichkeit, nach Wunsch in andere Einrichtungen des Tr√§gers Einblick zu bekommen. Dadurch wurden die Zusammenh√§nge zwischen den verschiedenen Stellen klarer und leichter zu durchblicken. Insgesamt konnte ich sehr viel Erfahrung f√ľr meinen sp√§teren beruflichen Werdegang sammeln und wurde in meiner Entscheidung best√§rkt, Soziale Arbeit zu studieren.

Durch das FSJ dort wurde ich hervorragend auf mein Studium eingestimmt und kann dadurch leichter Zusammenhänge zwischen Theorie und Praxis herstellen.